Posted by on Mrz 27, 2014 in Bodenbelag | Keine Kommentare

Birke Parkett

Birke gehört zu den Harthölzern, jedoch in dieser Gruppe eines der weicheren Exemplare. Es eignet sich deshalb gut für den Wohnbereich, wird bei stärkerer Beanspruchung, etwa im gewerblichen Bereich, nicht berücksichtigt. Birke Parkett besitzt eine sogenannte „träge Angleichszeit“, ist also sehr formstabil und daher in besonderem Maße zur Verlegung bei Fußbodenheizung und Heizestrichen geeignet. Darüber hinaus ist Birkenholz von der Zähigkeit durchaus mit dem der Esche zu vergleichen. Es ist lediglich empfindlich gegen dauerhafte Feuchtigkeit und neigt dann zu Fäulnisbildung.

Raumwirkung des Parketts

Birke Parkett ist durch seine helle, ruhige Ausstrahlung ein beliebtes Material, welches sich mühelos mit allen möglichen Einrichtungsstilen kombinieren lässt. Dabei verfügt es über einen speziellen seidigen, fast perlmuttartigen Glanz, der schwerlich bei anderen Hölzern zu finden ist und eine eigenartig dreidimensionale Wirkung erzielen kann. Die Farbe variiert von cremigem Weiß und rötlichem Weiß bis hin zu hellem Braun-Weiß. Im Allgemeinen verfügt Birkenholz über eine gradlinige Maserung. Diese wird zuweilen unterbrochen von rötlich braunen Markflecken und von flammenartigen Mustern.

Verlegung des Parketts

Birke Parkett wird in verschiedenen Mustern angeboten, beispielsweise in Fischgrät oder im englischen Verband, aber auch als Würfel oder Schiffsboden sowie vielen anderen Mustern. So ergeben sich diverse Gestaltungsmöglichkeiten, die man nach seinen persönlichen Vorlieben wählen kann. Birke Parkett wird für gewöhnlich als Zweischicht- oder Dreischicht-Parkett angeboten. Hier ist neben dem sichtbaren Parkett eine Unterkonstruktion verleimt, die aus Birkensperrholz oder Nadelholz besteht und dem Ganzen Stabilität verleiht. Gegebenenfalls ist auch eine Trittschallisolierung integriert. Während zweischichtige Parketts ausschliesslich auf dem Boden verklebt werden, kann man dreilagige Parkettelemente auch schwimmend verlegen.